13.08.1945 – Kalborn

Todesursache: Phosphorgranate

Joseph Helmus, geb. am 17. 5. 1920 in Oberbesslingen, wurde am 17. Februar 1943 zum Arbeitsdienst eingezogen und kam am 12. Mai zurück. Am 21. Mai ging er zur Ausbildung in die Wehrmacht und kam von dort am 24. 11. 43 zurück. Am 28. 11. 43 ging er nach Belgien flüchtig, wo er sich während 5 Monaten bei Bauersleuten aufhielt und trat dann zu den Maquisaren, wo er bis zum Einmarsch der Amerikaner verblieb. Im September 1944 kam er ins Land zu­rück und kehrte am 25. November nach Besslingen zu seinen Eltern heim. Seine Eltern waren durch seine Fahnenflucht am 10. August des Landes verwiesen worden und dann bis zum 10. September in der belg. Grenzortschaft Limerle ansässig. Ihr Sohn Josef wurde in der Miliz zu Diekirch eingesetzt, wo er bis zum 16. Dezember verblieb. Während dieser Zeit stand er oft gegen den Feind bei Vianden und Hosingen längs der deutschen Grenze in hartem Ringen und Kämpfen. Beim Einmarsch der Deutschen in Diekirch ging er wieder tapfer gegen den Feind und machte mit Hilfe der Amerikaner 82 Gefangene. Dann kam er nach Luxemburg, wo er wäh­rend der Offensive Polizeidienst verrichtete. Am 10. Februar 1945 kam er dann wieder nach Besslingen und wurde Hilfspolizist. Ende Juni meldete er sich ins Sprengkommando, wurde aber schon am 3. August durch eine Phosphorgranate schwer verwundet, gleich ins Spital transportiert, und nach 10tägigem Leiden ist er dort am 13. August gestorben.

Todesopfer:

36
HELMUS Joseph
Quellenangaben:

Das Öslind im Krieg, S.500

©Patton-Museum Ettelbrück

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